Nigeria: "Kommt! Bringt eure Last."
Gottesdienst zum Weltgebetstag 2026
Die politische Situation in Nigeria ist von Instabilität geprägt. Korruption, Machtkämpfe und Gewalt gehören zum Alltag. Trotz reicher Bodenschätze leiden viele Menschen unter großer Armut. Anschläge durch islamistische Gruppen wie Boko Haram verursachen Unsicherheit und Leid. Religiös betrachtet ist Nigeria in etwa zu gleichen Teilen vom Christentum und Islam geprägt, wobei der Süden überwiegend christlich und der Norden mehrheitlich muslimisch ist.
Die Liturgie zum diesjährigen Weltgebetstag erzählt von Hoffnung, Mut und Durchhaltevermögen der gebeutelten Menschen. Das Motto „Kommt! Bringt eure Last.“ bezieht sich auf Vers 28 im 11. Kapitel des Matthäusevangeliums: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken“.
Ein Team aus der katholischen Gemeindereferentin Christine Krempel und sieben Frauen gestaltete den Gottesdienst. Der Altar war mit Tüchern in den Farben der nigerianischen Flagge und vielen Dingen aus Afrika geschmückt worden. Alle Ankommenden wurden in der Kirche mit einem Stein begrüßt. Im Gottesdienst wurden den Besuchern die Geschichten von drei Frauen aus Nigeria nahegebracht. Man konnte erfahren, wie diese Nigerianerinnen trotz aller Widrigkeiten ihr Leben im Vertrauen auf Jesus meistern. So können sie aus ihrem Glauben immer wieder Hoffnung schöpfen.
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Fotos: Matthias Jakobi, Dr. Helga Leonhard |
Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom „Chor für neue geistliche Lieder“ unter Leitung von Winfried Kuchenbrod. Sehr erfreulich war, dass am gemütlichen Beisammensein nach dem Gottesdienst fast 40 Menschen teilnahmen. Bei den vom Team vorbereiteten nigerianischen Speisen, frischem Obst und afrikanischen Knabbereien konnte man den Abend in netter Gemeinschaft ausklingen lassen.
Dr. Helga Leonhard
Quelle:
Auferstehungs-Mosaik - Gemeindebrief der Ev. Auferstehungsgemeinde Kriftel, Ausgabe 1/2026
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